Produktfotografie für Onlineshops in Deutschland

Produktfotografie für Onlineshops in Deutschland


Produktfotografie für Onlineshops und Kataloge hilft Unternehmen dabei,
Produkte verständlich, hochwertig und verkaufsorientiert darzustellen.
Dieser Ratgeber zeigt, worauf E-Commerce- und Marketingverantwortliche bei Produktbildern, Licht,
Freistellern und der Auswahl eines Produktfotografie-Dienstleisters achten sollten.

www.Produktfoto.team Ist unsere Spezial-Webseite dazu. 

Gute Produktfotografie zeigt mehr als das Aussehen eines Produkts.
Sie muss Vertrauen schaffen und  dazu beitragen, dass aus einem Interessenten ein Käufer wird.

Gerade bei Onlineshops fehlt ein entscheidender Faktor, den Kunden aus dem stationären Handel kennen:
Sie können ein Produkt nicht anfassen, drehen oder direkt miteinander vergleichen.

Produktbilder übernehmen deshalb einen erheblichen Teil dieser Aufgabe.

Für E-Commerce-Manager und Marketingverantwortliche stellt sich damit neben der Frage,
wie Produkte fotografiert werden sollen auch,
welche Art der Produktfotografie zum jeweiligen Vertriebskanal, zur Marke und zur Zielgruppe passt.

In diesem Beitrag geht es deshalb um praktische Tipps für die
Produktfotografie für Onlineshops und Kataloge und darum,
worauf Unternehmen bei der Auswahl eines professionellen Produktfotografie-Dienstleisters achten sollten.

Was gute Produktfotografie für einen Onlineshop leisten muss

Ein Produktbild muss zunächst einmal eine sehr einfache Aufgabe erfüllen:
Der Betrachter muss innerhalb weniger Sekunden erkennen, was angeboten wird.

Das klingt selbstverständlich, wird in der Praxis aber schnell komplex.

Materialien, Oberflächen, Größenverhältnisse, Farben oder
besondere Funktionen eines Produktes müssen fotografisch so dargestellt werden,
dass möglichst wenige Fragen offenbleiben.

Bei einem Möbelstück wie bei unserem Kunden RS-Möbel interessiert beispielsweise nicht nur die Form.
Käufer möchten Materialien, Oberflächen, Details, Verarbeitung und
häufig auch die Wirkung des Produktes in einem Raum erkennen.

Bei technischen Produkten wie bei unserem Kunden Armacell wiederum können Anschlüsse,
Bedienelemente oder besondere konstruktive Details entscheidend sein.

Professionelle Produktfotografie beginnt deshalb nicht mit der Kamera, sondern mit der Frage:

Welche Informationen benötigt ein potenzieller Käufer, um dieses Produkt beurteilen zu können?

Produktfotografie für Onlineshops und Kataloge sollte geplant werden

Wer viele Produkte fotografieren lassen möchte,
sollte vor dem ersten Shooting eine einheitliche Bildsprache definieren.

Das betrifft beispielsweise Perspektive, Brennweite, Hintergrund, Licht,
Beschnitt und die Position des Produktes innerhalb des Bildes.

Gerade bei größeren Onlineshops entsteht dadurch ein wesentlich ruhigeres und professionelleres Gesamtbild.

Öffnet ein Kunde beispielsweise eine Kategorie mit 30 Produkten,
sollten diese Bilder nicht wie 30 unterschiedliche Fotoshootings aussehen.
Unterschiedliche Kamerawinkel, wechselnde Schatten oder
verschiedene Produktgrößen innerhalb des Bildausschnitts erschweren den direkten Vergleich.

Eine durchgängige Produktfotografie sorgt dagegen dafür,
dass sich der Blick stärker auf die Unterschiede zwischen den Produkten konzentriert.

Freisteller und/oder Anwendungsbilder?

Für viele Onlineshops sind klassische Produktfreisteller unverzichtbar.

Das Produkt wird dabei vor einem neutralen Hintergrund fotografiert und
anschließend sauber freigestellt.
Dadurch lässt es sich flexibel auf Webseiten, in Shopsystemen,
Produktkatalogen oder Marketingmaterialien einsetzen.

Freisteller haben noch einen weiteren Vorteil:
Produkte lassen sich sehr gut miteinander vergleichen.

Trotzdem reicht ein einzelner Freisteller bei vielen Produkten nicht aus.

Zusätzliche Detailbilder können Materialien, Verarbeitungsqualität oder besondere Funktionen zeigen.
Anwendungsbilder wiederum vermitteln Größe, Nutzung und Wirkung.

Gerade bei Einrichtung, Möbeln oder hochwertigen Konsumgütern
ist die Kombination verschiedener Bildarten häufig besonders sinnvoll.

Der Freisteller erklärt das Produkt.

Das Detailbild zeigt Qualität.
Hier kann man gut mit Makro-Objektiven arbeiten,
damit Materialien noch besser dargestellt werden können.

Das Anwendungsbild erzeugt Vorstellungskraft.

Produktfotografie für Einrichtungskataloge

Bei Möbeln und Einrichtungsprodukten verändert sich die Aufgabe der Produktfotografie noch einmal deutlich.

Hier geht es häufig nicht nur darum, einen Gegenstand korrekt abzubilden.
Einrichtung lebt von Proportionen, Materialien, Licht und Raumwirkung.

Für Produktfotografie für Einrichtungskataloge kann deshalb
eine Kombination aus sachlichen Produktaufnahmen und inszenierten Bildern sinnvoll sein.

Ein Tisch kann beispielsweise zunächst neutral fotografiert werden,
sodass Form, Farbe und Konstruktion eindeutig zu erkennen sind.
Ergänzend kann eine Aufnahme innerhalb einer passenden Raumsituation zeigen,
wie das Möbelstück tatsächlich wirkt.

Gerade bei Produkten mit hochwertigen Oberflächen spielt außerdem das Licht eine entscheidende Rolle.

Holz, Metall, Glas, Stoff oder lackierte Oberflächen reagieren völlig unterschiedlich auf Licht.
Gute Produktfotografie nutzt Licht deshalb nicht einfach nur zur Ausleuchtung.
Licht wird eingesetzt, um Form und Material sichtbar zu machen.

Warum Licht in der Produktfotografie so wichtig ist

Eine der größten Herausforderungen der Produktfotografie besteht darin, ein dreidimensionales Objekt in einem zweidimensionalen Bild verständlich darzustellen.

Licht schafft dabei Form.

Ein vollständig gleichmäßig ausgeleuchtetes Produkt kann technisch
korrekt fotografiert sein und trotzdem flach wirken.
Bewusst gesetzte Helligkeitsverläufe, Reflexionen und
Schatten helfen dagegen dabei, Konturen und Materialien sichtbar zu machen.

Besonders anspruchsvoll sind spiegelnde oder transparente Produkte.

Glas, Edelstahl, Chrom oder hochglänzende Flächen spiegeln nicht einfach nur das Licht.
Sie spiegeln häufig große Teile ihrer Umgebung.

Bei solchen Produkten wird deshalb weniger das Produkt selbst beleuchtet als vielmehr kontrolliert,
was sich im Produkt spiegeln soll.

Genau hier unterscheidet sich professionelle Produktfotografie häufig
deutlich von einer einfachen Aufnahme mit Kamera oder Smartphone.

Farbtreue ist im E-Commerce wichtiger als spektakuläre Bearbeitung

Ein Produktbild darf attraktiv aussehen.
Es sollte das Produkt aber nicht verändern.

Gerade bei Textilien, Möbeln, Wandfarben oder
Designprodukten kann eine falsche Farbdarstellung später zu Enttäuschungen führen.

Dabei beginnt Farbtreue bereits beim Fotografieren.

Lichtfarbe, Kameraeinstellungen und Farbmanagement spielen ebenso eine Rolle wie die spätere Bildbearbeitung.

Auch die Monitore, auf denen Kunden einen Onlineshop betrachten,
unterscheiden sich erheblich.
Eine hundertprozentig identische Darstellung auf allen Endgeräten ist deshalb kaum möglich.

Umso wichtiger ist es, dass das Ausgangsmaterial möglichst farbverbindlich produziert wird.

Conversion-Optimierung durch Produktbilder

Produktfotografie kann einen direkten Einfluss darauf haben,
wie schnell und sicher sich ein Kunde für ein Produkt entscheidet.

Dabei bedeutet Conversion-Optimierung durch Produktbilder nicht zwangsläufig,
möglichst spektakuläre Fotos zu produzieren.

Häufig ist das Gegenteil der Fall.

Ein Käufer möchte Fragen beantwortet bekommen.

Wie sieht die Rückseite aus?

Wie groß ist das Produkt?

Wie ist die Oberfläche verarbeitet?

Welche Anschlüsse besitzt es?

Wie wirkt das Material aus der Nähe?

Wie sieht das Produkt in der Anwendung aus?

Je besser eine Bildserie diese Fragen beantwortet,
desto weniger muss sich ein Interessent das Produkt vorstellen.

Das reduziert Unsicherheit.

Und genau diese Unsicherheit ist einer der größten Unterschiede zwischen Onlinehandel und stationärem Handel.

Wie viele Produktbilder sind sinnvoll?

Eine pauschale Zahl gibt es nicht.

Ein einfaches Produkt kann möglicherweise mit wenigen Bildern vollständig erklärt werden.
Bei erklärungsbedürftigen oder hochwertigen Produkten können deutlich mehr Perspektiven sinnvoll sein.

Entscheidend ist deshalb nicht die Anzahl der Bilder.

Entscheidend ist, ob jedes zusätzliche Bild eine neue Information vermittelt.

Fünf nahezu identische Ansichten bringen einem Kunden wenig.
Eine Kombination aus Gesamtansicht, Rückseite, relevanten Details, Größenvergleich und
Anwendung kann dagegen sehr hilfreich sein.

Vor einem Fotoshooting lohnt es sich deshalb, die häufigsten Kundenfragen zu einem Produkt zu sammeln.

Daraus lässt sich häufig bereits ableiten, welche Fotos tatsächlich benötigt werden.

Einheitliche Bildgrößen erleichtern die Nutzung im Onlineshop

Neben der eigentlichen Fotografie sollte auch die spätere Verwendung der Dateien berücksichtigt werden.

Onlineshops benötigen Bilder häufig in bestimmten Seitenverhältnissen und Auflösungen.
Zusätzlich werden möglicherweise Dateien für Marktplätze, Printkataloge,
Social Media, Newsletter oder Pressearbeit benötigt.

Diese Anforderungen sollten möglichst bereits vor der Produktion feststehen.

Ein professioneller Workflow kann anschließend verschiedene Dateiversionen
aus einer hochauflösenden Ausgangsdatei erzeugen.

Dadurch müssen Produkte nicht für jeden einzelnen Verwendungszweck erneut fotografiert werden.

Was Unternehmen einem Produktfotografen vor dem Shooting mitteilen sollten

Je genauer ein Fotograf die spätere Verwendung der Bilder kennt,
desto gezielter kann das Shooting geplant werden.

Es macht beispielsweise einen Unterschied,
ob Bilder ausschließlich in einem Onlineshop verwendet werden oder
zusätzlich für einen gedruckten Katalog vorgesehen sind.

Auch die Anzahl der Produkte, Varianten, Farbversionen und
gewünschten Perspektiven beeinflusst den Produktionsablauf.

Ebenso wichtig ist die Frage,
ob eine bestehende Bildsprache fortgeführt werden soll oder eine neue Bildwelt entwickelt wird.

Gerade bei umfangreichen Produktionen lohnt sich deshalb eine genaue Abstimmung vor dem ersten Fototermin.

Produktfotografie-Dienstleister in Deutschland vergleichen

Wer einen Produktfotografie-Dienstleister in Deutschland sucht,
sollte nicht ausschließlich einzelne besonders spektakuläre Referenzbilder betrachten.

Für einen Onlineshop ist vor allem interessant,
ob ein Fotograf auch größere Produktserien konsistent umsetzen kann.

Ein einzelnes gutes Produktfoto zu erstellen ist etwas anderes,
als 50, 100 oder mehrere hundert Produkte nach definierten Vorgaben fotografisch einheitlich abzubilden.

Wichtig sind deshalb ein reproduzierbarer Lichtaufbau, eine konstante Kameraposition,
ein abgestimmtes Farbmanagement und ein strukturierter Workflow in der Postproduktion.

Hinzu kommt die organisatorische Seite.

Wie werden Produkte angeliefert?

Wie werden sie zugeordnet?

Wie werden Dateinamen vergeben?

Welche Varianten werden produziert?

Wie erfolgt die Freigabe?

Gerade bei größeren Produktionen ist diese Organisation fast genauso wichtig wie die Fotografie selbst.

Produktfotografie-Anbieter für Kataloge: Print anders denken

Ein gedruckter Katalog stellt andere Anforderungen als ein Onlineshop.

Während sich digitale Produktbilder jederzeit skalieren oder austauschen lassen,
benötigt Print in der Regel deutlich größere Dateien und eine entsprechend hochwertige Ausgangsqualität.

Auch Beschnitt, Farbprofil und Layout müssen berücksichtigt werden.

Wer einen Produktfotografie-Anbieter für Kataloge beauftragt,
sollte deshalb frühzeitig klären, ob die Aufnahmen ausschließlich digital oder
zusätzlich für hochwertige Druckprodukte eingesetzt werden.

Idealerweise werden die Bilder von Anfang an so produziert,
dass sie für verschiedene Medien genutzt werden können.

Häufige Fehler bei Produktfotografie für Onlineshops

Ein häufiger Fehler besteht darin, Produktbilder ausschließlich aus fotografischer Perspektive zu betrachten.

Die schönste Aufnahme hilft wenig,
wenn der Kunde anschließend nicht versteht, was er kaufen soll.

Ebenso problematisch sind inkonsistente Perspektiven,
unterschiedliche Farben, wechselnde Hintergründe oder
stark voneinander abweichende Größen innerhalb einer Produktübersicht.

Auch übertriebene Retusche kann problematisch sein.

Produktfotografie soll ein Produkt optimal präsentieren.
Sie sollte aber keine Eigenschaften vortäuschen, die das tatsächliche Produkt nicht besitzt.

Gute Produktfotografie bewegt sich deshalb immer zwischen Ästhetik und Information.

Produktfotografie ist Teil der Customer Journey

Produktbilder gehören nicht nur in die Produktdetailseite eines Onlineshops.

Sie werden häufig an vielen Stellen der Customer Journey benötigt.

Ein Kunde sieht ein Produkt möglicherweise zunächst in einer Anzeige oder
einem Social-Media-Beitrag, anschließend auf einer Kategorieseite,
später auf der Produktseite und vielleicht noch einmal in einem Newsletter.

Eine durchgängige Bildsprache schafft dabei Wiedererkennung.

Deshalb lohnt es sich, Produktfotografie nicht als einzelne Bildproduktion zu betrachten,
sondern als Teil der gesamten Markenkommunikation.

Gute Produktfotografie erleichtert die Kaufentscheidung

Professionelle Produktfotografie für Onlineshops und Kataloge
soll Produkte nicht einfach möglichst schön darstellen.

Sie soll Eigenschaften sichtbar machen, Fragen beantworten und Vertrauen schaffen.

Für E-Commerce-Manager und Marketingverantwortliche lohnt es sich deshalb,
bereits vor einem Fotoshooting genau zu definieren,
welche Informationen ein potenzieller Käufer benötigt und auf welchen Kanälen die Bilder später eingesetzt werden.

Je besser Fotografie, Onlineshop und Marketing dabei zusammenspielen,
desto wirkungsvoller können Produktbilder ihre eigentliche Aufgabe erfüllen:

Sie helfen einem Menschen dabei, ein Produkt zu verstehen und eine Kaufentscheidung zu treffen.

Hier erhalten noch weitere Informationen zur Produktfotografie

Oft gestellte Fragen:

Was kostet professionelle Produktfotografie für einen Onlineshop?

Die Kosten hängen von der Anzahl der Produkte,
den benötigten Perspektiven, dem Material der Produkte sowie dem Aufwand für Licht,
Freistellung und Bildbearbeitung ab.
Standardisierte Produktserien lassen sich meist effizienter produzieren
als individuell inszenierte Aufnahmen oder Produkte mit spiegelnden und transparenten Oberflächen.
Zudem hängt es auch davon ab, ob im Tour-Files Studio fotografiert wird, oder onlocation.
Werden die Produkte angeliefert, oder müssen sie abgeholt werden.
Auch das ändert die Kosten.

Eine pauschale Anzahl gibt es nicht.
Entscheidend ist, welche Informationen ein potenzieller Käufer benötigt.
Neben einer Gesamtansicht können Rückseite, Details, Größenverhältnisse oder Anwendungsbilder sinnvoll sein.
Jedes zusätzliche Bild sollte möglichst eine neue Information über das Produkt vermitteln.

Produktfotos für Onlineshops werden vor allem für digitale Anwendungen und verschiedene Bildschirmgrößen optimiert.
Für gedruckte Kataloge werden häufig höhere Auflösungen,
kontrolliertes Farbmanagement sowie besondere Anforderungen an Beschnitt und
Druckproduktion benötigt.
Idealerweise werden die Bilder von Anfang an für beide Einsatzbereiche geplant.
Planung und Einsatzzweck sollten im Vorfeld immer klar sein.

Beide Bildarten erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Freisteller zeigen Produkte übersichtlich und erleichtern den Vergleich.
Anwendungsbilder vermitteln Größe, Nutzung und Wirkung.
Bei vielen Produkten ist eine Kombination aus Freistellern,
Detailaufnahmen und Anwendungsbildern besonders sinnvoll.
Es ist sinnvoll immer eine Mischung aus Information und Emotion zu kreieren.

Gute Produktbilder können Unsicherheiten beim Kauf reduzieren,
weil sie Eigenschaften, Materialien, Details und Anwendung eines Produktes verständlicher zeigen.
Je besser ein Kunde ein Produkt anhand der Bilder beurteilen kann,
desto leichter kann ihm die Kaufentscheidung fallen.

Vor dem Shooting sollten Anzahl und Varianten der Produkte, gewünschte Perspektiven,
Hintergründe und spätere Verwendungszwecke festgelegt werden.
Auch bestehende Vorgaben zur Bildsprache, benötigte Dateiformate und Anforderungen für Onlineshop, Marktplätze oder Katalog sollten möglichst vor Produktionsbeginn geklärt werden.
Unternehmen haben oft Richtlinien für Produktfotografie.
Die müssten im Briefing mitgeteilt werden.

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