Case Study: Industrie, Prozesse und Menschen in einer einheitlichen Bildsprache

Case Study: Industrie, Prozesse und Menschen in einer einheitlichen Bildsprache


Wie zeigt man ein Unternehmen, wenn der gesamte Außenauftritt neu gedacht wird?

Bei diesem Projekt für ein Unternehmen in Troisdorf bei Bonn ging es genau darum.
Die Berliner Agentur Mr. Wolf entwickelte Logo, Website und Printauftritt neu.
Passend dazu wurde auch eine neue fotografische Bildwelt benötigt.

Für mich bedeutete das: zwei Tage Unternehmensfotografie direkt vor Ort –
mit Mitarbeitern, Produktionsbereichen, Arbeitsabläufen und Details.

Das Ziel war, eine zusammenhängende Bildsprache für die gesamte Unternehmenskommunikation entstehen.

Die Ausgangslage

Wenn Website, Logo und Printkommunikation vollständig überarbeitet werden,
reichen vorhandene Bilder häufig nicht mehr aus.

Die Fotografie muss zum neuen Auftritt passen.

Gemeinsam mit der Agentur wurde deshalb bereits vor dem Shooting festgelegt,
welche Motive benötigt werden und welche Bereiche des Unternehmens fotografisch dargestellt werden sollten.

Ein klarer Bildplan war dabei besonders wichtig.

Denn innerhalb von zwei Produktionstagen sollten sehr unterschiedliche Motive entstehen:

Portraits, Produktionsbereiche, Details und reale Arbeitsabläufe.

Trotzdem sollten die fertigen Bilder später wie aus einem Guss wirken.

Die Herausforderung:
Unterschiedliche Motive, eine Bildsprache

Unternehmensfotografie kann sehr unterschiedliche fotografische Situationen miteinander verbinden.

Ein Portrait stellt andere Anforderungen als eine Aufnahme in der Produktion.

Eine Maschine benötigt eine andere Perspektive als ein Mitarbeiter bei einem Arbeitsprozess.

Ein Detail funktioniert anders als eine große Raumaufnahme.

Die Herausforderung bestand deshalb darin,
diese unterschiedlichen Bereiche nicht wie einzelne voneinander unabhängige Shootings aussehen zu lassen.

Licht, Perspektive, Bildaufbau und Bearbeitung mussten so aufeinander abgestimmt werden, dass eine gemeinsame visuelle Sprache entsteht.

Genau darin liegt für mich ein wesentlicher Unterschied zwischen einzelnen Unternehmensfotos und
einer geplanten Unternehmensfotografie.

Menschen als Teil des Unternehmens zeigen

Ein wichtiger Bestandteil der Produktion waren Mitarbeiterportraits.

Menschen machen ein Unternehmen persönlich und
geben Kunden, Bewerbern und Geschäftspartnern einen Eindruck davon,
wer hinter Produkten und Leistungen steht.

Dabei ging es nicht um eine künstlich inszenierte Welt.

Die Portraits sollten zum Unternehmen und
zur neuen Unternehmensdarstellung passen und gleichzeitig glaubwürdig bleiben.

So werden Mitarbeiter nicht zu austauschbaren Motiven, sondern zu einem sichtbaren Teil der Marke.

Industrie und Prozesse sichtbar machen

Der zweite wichtige Bereich waren die Produktionsstätten und Arbeitsabläufe.

Gerade in Industrie und Produktion gibt es viele Prozesse, die für die eigenen Mitarbeiter selbstverständlich sind – für Außenstehende aber hochinteressant sein können.

Professionelle Unternehmensfotografie kann Abläufe sichtbar machen.

Dabei fotografiere ich möglichst im realen Arbeitsumfeld. So entstehen Bilder, die nicht nur zeigen, was ein Unternehmen produziert, sondern auch wie dort gearbeitet wird.

Details erzählen einen Teil der Geschichte

Neben Menschen und großen Produktionssituationen spielen auch kleine Details eine wichtige Rolle.

Materialien, Werkzeuge, Maschinenkomponenten oder einzelne Arbeitsschritte können eine Bildserie deutlich abwechslungsreicher machen.

Solche Motive eignen sich später besonders gut für Webseiten, Präsentationen, Social Media oder Printprodukte.

Sie schaffen visuelle Pausen zwischen großen Motiven und können gleichzeitig Qualität und Präzision vermitteln.

Deshalb gehört für mich bei einer umfangreichen Unternehmensproduktion immer auch der Blick auf die Details dazu.

Ein klarer Plan spart Zeit während der Produktion

Zwei Tage Unternehmensfotografie bieten viele Möglichkeiten – allerdings nur, wenn vorher klar ist, welche Bilder tatsächlich benötigt werden.

Bei diesem Projekt gab es deshalb bereits vor dem Shooting einen definierten Plan.

Eine gute Vorbereitung ermöglicht es, während der Produktion konzentriert zu arbeiten und gleichzeitig spontan auf gute Situationen reagieren zu können.

Für Unternehmen ist das ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor:

Je besser ein Shooting vorbereitet ist, desto effizienter lässt sich die Produktionszeit nutzen.

Fotografie als Teil der Unternehmenskommunikation

Die entstandenen Bilder waren nicht für einen einzelnen Zweck gedacht.

Sie waren Bestandteil einer grundlegend neuen Unternehmensdarstellung – gemeinsam mit neuem Logo, neuer Website und neuen Printmedien.

Genau deshalb betrachte ich Unternehmensfotografie nicht isoliert.

Bilder müssen dort funktionieren, wo Unternehmen kommunizieren:

  • auf der Website
  • in Broschüren
  • in Präsentationen
  • im Recruiting
  • auf Social Media
  • in Pressearbeit
  • im Vertrieb
  • in der internen Kommunikation

Wenn bereits vor der Produktion klar ist, welche Anwendungen geplant sind, können Bildaufbau und Motivauswahl darauf abgestimmt werden.

Das Ergebnis: ein vielseitiger Bildpool aus einer Produktion

Nach zwei Produktionstagen stand nicht einfach eine Serie einzelner Fotos zur Verfügung.

Es entstand ein Bildpool aus unterschiedlichen Motiven, die gemeinsam die Geschichte des Unternehmens erzählen:

Menschen. Produktion. Prozesse. Räume. Details.

Durch die gemeinsame Bildsprache lassen sich diese Fotos miteinander kombinieren und über unterschiedliche Kommunikationskanäle hinweg einsetzen.

Für mich ist genau das der große Vorteil einer strategisch geplanten Unternehmensproduktion.

Statt immer wieder einzelne Bilder erstellen zu müssen, entsteht innerhalb eines gut vorbereiteten Shootings Material für viele unterschiedliche Anwendungen.

Die wichtigsten Projektdaten auf einen Blick

Kunde: Unternehmen in Troisdorf bei Bonn

Agentur: Mr. Wolf, Berlin

Bereich: Unternehmensfotografie · Industrie & Prozesse

Produktionsdauer: Zwei Tage

Aufgabe: Entwicklung einer neuen fotografischen Bildwelt als Bestandteil einer komplett überarbeiteten Unternehmensdarstellung

Motive: Mitarbeiterportraits, Produktionsstätten, Arbeitsabläufe und Details

Herausforderung: Unterschiedliche fotografische Bereiche in einer einheitlichen Bildsprache zusammenführen

Fotografische Lösung: Geplante Motivstruktur, authentische Arbeitssituationen, abgestimmte Bildsprache und konsistente Postproduktion

Einsatz: Website, Print und weitere Unternehmenskommunikation

Referenzen

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