Case Study: Einheitliche Mitarbeiterfotografie für Hecama – auch Jahre später im gleichen Look
Die Aufgabe
Für Hecama sollten neue Mitarbeiterportraits entstehen.
So sind nun teilweise die älteren Bilder auf der Seite und sie neueren, die von mir fotografiert wurden.
Nach und nach werden auch die älteren Portraits ausgetauscht.
Die besondere Herausforderung:
Es gab bereits vorhandene Mitarbeiterfotos, die Bestandteil der bestehenden Unternehmenskommunikation waren.
Die neuen Portraits sollten deshalb nicht wie eine neue Fotoserie wirken,
sondern sich möglichst nahtlos in die vorhandene Bildwelt einfügen.
Manchmal ist es so, dass der Fotograf gewechselt wird.
Auch hier war es meine Aufgabe, möglichst den bisherigen Stil zu übernehmen,
aber mit meiner Bildsprache der Mitarbeiterfotografie zu fotografieren
Für ein Unternehmen ist genau das häufig entscheidend.
Mitarbeiter wechseln, Teams wachsen und neue Kolleginnen und Kollegen kommen hinzu.
Trotzdem soll die Teamseite auf der Website nicht irgendwann aus unterschiedlichen Bildstilen,
Hintergründen und Lichtstimmungen bestehen.
Ziel war deshalb:
Neue Mitarbeiter fotografieren – ohne die bestehende Bildsprache zu verändern.
Die Herausforderung: Ein Hintergrund, der gar nicht existiert
Die vorhandenen Mitarbeiterportraits waren vor einem bestimmten Hintergrund dargestellt.
Dieser Hintergrund war allerdings kein realer Ort im Unternehmen.
Es handelte sich um ein Stockfoto.
Damit war klar:
Neue Mitarbeiter konnten nicht einfach vor demselben Hintergrund fotografiert werden.
Gleichzeitig sollte der Übergang zwischen Person und später eingesetztem Hintergrund natürlich wirken.
Perspektive, Licht, Helligkeit und Farbwirkung mussten
deshalb bereits während des Shootings auf das vorhandene Hintergrundbild abgestimmt werden.
Einfach eine Person freizustellen und anschließend irgendeinen Hintergrund einzusetzen, wird nicht funktionieren.
Hier ist meine langjährige Expertise in der Bildbearbeitung gefragt.
Die fotografische Lösung
Für die Produktion wurde in meinem Tour-Files Fotostudio ein fest definiertes Lichtsetup aufgebaut.
Dieses Setup orientierte sich gezielt am vorhandenen Stockfoto.
Entscheidend waren dabei unter anderem:
- Richtung des Lichts
- Lichtstärke
- Schattenverlauf
- Farbtemperatur
- Position der Person
- Kameraperspektive
- Bildausschnitt
Dadurch entstanden bereits während der Aufnahme Portraits, deren Lichtwirkung perfekt zum späteren Hintergrund passte.
Die eigentliche Kombination erfolgte anschließend in der Postproduktion.
Postproduktion als Teil der fotografischen Planung
Nach dem Shooting wurden die Mitarbeiter sauber freigestellt und
in Photoshop mit dem vorhandenen Hintergrund kombiniert.
Dabei ging es nicht nur darum, eine Person
technisch vor einen anderen Hintergrund zu setzen.
Damit ein solches Portrait glaubwürdig wirkt,
müssen mehrere Faktoren zusammenpassen:
Licht und Schatten müssen logisch bleiben.
Die Farbgebung (Für die Profis: Der Weißabgleich) der Person muss zum Hintergrund passen.
Perspektive und Größenverhältnis müssen stimmen.
Auch kleine Details an Haaren, Kleidung und Übergängen entscheiden darüber,
ob ein Bild natürlich oder montiert aussieht.
Deshalb war die spätere Postproduktion bereits Bestandteil der Planung vor dem eigentlichen Shooting.
Das Ergebnis: eine durchgängige Bildsprache
Die neu fotografierten Mitarbeiter lassen sich optisch
in die bereits vorhandene Portraitserie integrieren.
Für den Betrachter entsteht dadurch kein sichtbarer
Bruch zwischen früher und später fotografierten Personen.
Genau darin liegt für Unternehmen ein großer
Vorteil einer gut geplanten Mitarbeiterfotografie:
Eine Bildsprache muss nicht bei jedem neuen Mitarbeiter neu erfunden werden.
Wenn das Setup gut dokumentiert ist, kann die Serie jederzeit fortgesetzt werden.
Das haben wir jetzt gemacht.
Neue Mitarbeiter später problemlos ergänzen
Ein besonders wichtiger Punkt bei diesem Projekt
war deshalb die Reproduzierbarkeit.
Das Lichtsetup im Studio ist klar definiert.
Dadurch können auch später neue Mitarbeiter fotografiert werden und
anschließend wieder in dieselbe Bildwelt integriert werden.
Das bedeutet:
Ein neuer Mitarbeiter beginnt im Unternehmen.
Es wird ein neuer Fototermin vereinbart.
Das bestehende Setup wird reproduziert.
Das neue Portrait erhält denselben Hintergrund und dieselbe Bearbeitung.
Die Teamseite bleibt optisch einheitlich.
Gerade bei wachsenden Unternehmen oder Teams
mit regelmäßigen personellen Veränderungen ist das wesentlich effizienter,
als in regelmäßigen Abständen sämtliche Mitarbeiter neu fotografieren zu müssen.
Warum einheitliche Mitarbeiterfotos für Unternehmen wichtig sind
Die Mitarbeiterportraits werden heute an vielen Stellen eingesetzt:
Unternehmen nutzen sie auf Unternehmenswebseiten, Karriereseiten, LinkedIn, in Präsentationen, in Broschüren, in Presseunterlagen und in der internen Kommunikation.
Wenn diese Bilder über mehrere Jahre entstehen, können unterschiedliche Fotografen,
Lichtstimmungen oder Hintergründe schnell zu einem uneinheitlichen Gesamtbild führen.
Eine klar definierte fotografische Bildsprache verhindert genau das.
Sie sorgt dafür, dass neue Mitarbeiter jederzeit ergänzt werden können und
trotzdem der Eindruck einer zusammenhängenden Serie erhalten bleibt.
Mitarbeiterfotografie als langfristiges System
Das Projekt für Hecama zeigt für mich sehr gut,
dass professionelle Mitarbeiterfotografie nicht nur aus einem einzelnen Fototermin besteht.
Die eigentliche Aufgabe lautet häufig:
Wie entwickeln wir eine Bildsprache, die auch in zwei oder drei Jahren noch funktioniert?
Dafür müssen Fotografie, Licht, Postproduktion und spätere Nutzung gemeinsam gedacht werden.
Wenn das gelingt, wird aus einem Mitarbeiter-Shooting
ein langfristig nutzbares System für die Unternehmenskommunikation.
Die wichtigsten Projektdaten auf einen Blick
Kunde: Hecama
Aufgabe: Neue Mitarbeiterportraits passend zu einer bestehenden Fotoserie
Herausforderung: Der vorhandene Hintergrund bestand aus einem Stockfoto und konnte beim Shooting nicht real verwendet werden.
Fotografische Lösung: Reproduzierbares Studio-Lichtsetup, abgestimmt auf Lichtwirkung und Perspektive des vorhandenen Hintergrundbildes.
Postproduktion: Freistellung der Mitarbeiter und Integration in den bestehenden Hintergrund mit Photoshop.
Ergebnis: Neue Mitarbeiter können auch zukünftig im gleichen Look fotografiert und nahtlos in die bestehende Bildserie integriert werden.
Gute Mitarbeiterfotografie muss nicht nur heute funktionieren.
Sie sollte auch morgen noch fortgesetzt werden können.
Beim Projekt für Hecama bestand die eigentliche fotografische Leistung
deshalb nicht nur darin, neue Portraits aufzunehmen.
Die Aufgabe war,
eine bestehende Bildsprache technisch so zu verstehen und zu reproduzieren,
dass sie langfristig weitergeführt werden kann.
Genau darin liegt für Unternehmen der Vorteil einer strategisch geplanten Mitarbeiterfotografie:
Einheitliche Bilder. Neue Mitarbeiter. Eine durchgängige visuelle Identität.
Referenzen
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