Wie vermittelt man potenziellen Auszubildenden,
wie sich die Arbeit in einem Unternehmen tatsächlich anfühlt?
Für Glatfelter in Steinfurt entstanden Fotos für das Ausbildungs- und Recruitingportal.
Gemeinsam mit dem Extro-Design Werbekontor aus Steinfurt sollte eine Bildwelt entstehen,
die nicht nur Arbeitsplätze zeigt, sondern vor allem die Menschen,
Tätigkeiten und unterschiedlichen Arbeitsbereiche des Unternehmens sichtbar macht.
Fotografiert wurde direkt im Unternehmen – unter anderem in Maschinenbau, Labor und Büro.
Die Ausgangslage
Wer sich für eine Ausbildung oder einen neuen Arbeitgeber interessiert,
möchte heute mehr sehen als ein Firmengebäude und ein Gruppenfoto.
Welche Tätigkeiten gehören zum Alltag?
Und welchen Eindruck vermittelt das Unternehmen als Arbeitgeber?
Genau hier setzt professionelle Recruiting-Fotografie an.
Für Glatfelter sollten deshalb keine austauschbaren Stockmotive entstehen.
Die Auszubildenden wurden in ihrem tatsächlichen Arbeitsumfeld fotografiert.
Menschen und Arbeitswelten zusammenbringen
Im Mittelpunkt standen die Auszubildenden selbst.
Gleichzeitig sollten die Bilder zeigen, wie unterschiedlich die Arbeitsbereiche
innerhalb eines großen Unternehmens sein können.
Deshalb wechselten wir während der Produktion zwischen verschiedenen Bereichen –
vom Maschinenbau über das Labor bis zum Büro.
Die Umgebung ist dabei ein wichtiger Teil des Bildes.
Maschinen, Werkzeuge, Arbeitsplätze und Räume geben
potenziellen Bewerbern zusätzliche Informationen und sorgen dafür,
dass die Aufnahmen eindeutig mit dem Unternehmen verbunden sind.
So entsteht nicht einfach ein Mitarbeiterportrait, sondern ein Einblick in den tatsächlichen Arbeitsalltag.
Die fotografische Herausforderung
Die unterschiedlichen Bereiche stellten jeweils andere Anforderungen an die Fotografie.
Lichtverhältnisse in solch einem Produktdionsumfeld sind in der Regel heruasfordernd.
Lichtsetzung und Positionierung mussten deshalb für jede Situation neu angepasst werden.
Gleichzeitig sollte über alle Motive hinweg eine einheitliche Bildsprache erhalten bleiben.
Gerade bei einer größeren Recruiting-Produktion ist das entscheidend:
Die einzelnen Bilder sollen unterschiedliche Berufe und Menschen zeigen,
später auf der Karriereseite aber trotzdem als zusammengehörige Serie funktionieren.
Authentische Mitarbeiter statt Models
Die Menschen auf den Bildern sind keine professionellen Models, sondern Auszubildende aus dem Unternehmen.
Das ist für mich immer die Maxime. Es sind Mitarbeiter und keine Models. So muss es auch rüberkommen.
Für Recruiting- und Employer-Branding-Fotografie ist das ein großer Vorteil.
Potenzielle Bewerber sehen Menschen, die tatsächlich dort arbeiten, und erhalten einen realistischeren Eindruck vom Unternehmen.
Meine Aufgabe als Fotograf besteht dabei auch darin, Menschen vor der Kamera Sicherheit zu geben und Situationen so zu führen, dass professionelle Bilder entstehen, ohne dass die Personen künstlich inszeniert wirken.
Recruiting-Fotografie als Teil des Employer Brandings
Bilder auf einer Karriereseite erfüllen eine andere Aufgabe als klassische Mitarbeiterportraits.
Sie sollen nicht nur zeigen, wer im Unternehmen arbeitet, sondern auch:
- wie unterschiedliche Arbeitsplätze aussehen,
- welche Tätigkeiten zum Unternehmen gehören,
- wie Menschen miteinander arbeiten,
- welche Atmosphäre Bewerber erwartet,
- und was einen Arbeitgeber von anderen Unternehmen unterscheidet.
Dadurch wird Fotografie zu einem Bestandteil des Employer Brandings.
Eine individuell produzierte Bildwelt kann dabei helfen, die tatsächliche Unternehmenskultur sichtbar zu machen und eine Karriereseite eindeutig mit dem Unternehmen zu verbinden.
Ein Shooting – Bildmaterial für mehrere Kommunikationskanäle
Die Bilder einer Recruiting-Produktion müssen nicht ausschließlich auf der Karriereseite eingesetzt werden.
Bereits bei der Planung können unterschiedliche Formate und Motive berücksichtigt werden, sodass das Material beispielsweise auch für Social Media, LinkedIn, Stellenanzeigen, Ausbildungsmarketing, Broschüren, Messeauftritte oder die allgemeine Unternehmenskommunikation genutzt werden kann.
Das erhöht den langfristigen Nutzen einer solchen Produktion.
Das Ergebnis
Für Glatfelter entstand eine zusammenhängende Bildserie, die Auszubildende in unterschiedlichen Arbeitsbereichen zeigt und gleichzeitig einen Einblick in das Unternehmen vermittelt.
Aufgabe: Fotografie für Ausbildungs- und Recruitingkommunikation
Location: Glatfelter, Steinfurt
Motive: Auszubildende, Maschinenbau, Labor, Büro und Arbeitsumgebungen
Fotografische Lösung: authentische Peoplefotografie im realen Arbeitsumfeld mit einer übergreifenden Bildsprache
Einsatz: Ausbildungs- und Recruitingportal sowie Unternehmenskommunikation
Recruiting-Fotografie funktioniert besonders dann, wenn Menschen und Unternehmen nicht getrennt voneinander dargestellt werden.
Die Mitarbeiter zeigen, wer hinter einem Unternehmen steht. Die Arbeitsumgebung zeigt, wo und wie sie arbeiten. Zusammen entsteht ein glaubwürdiges Bild des Arbeitgebers.
Was ist Recruiting-Fotografie?
Recruiting-Fotografie zeigt Mitarbeiter, Arbeitsplätze und reale Arbeitssituationen eines Unternehmens.
Die Bilder werden für Karriereseiten, Stellenanzeigen, Social Media und Ausbildungsmarketing eingesetzt.
Was ist der Unterschied zwischen Mitarbeiterfotografie und Recruiting-Fotografie?
Bei klassischen Mitarbeiterfotos steht häufig die einzelne Person im Mittelpunkt.
Recruiting-Fotografie zeigt zusätzlich Arbeitsumgebung, Tätigkeiten, Teams und Unternehmenskultur und richtet sich gezielt an potenzielle Bewerber.
Emoti0nen helfen hier auch immer wieder.
Warum sind echte Mitarbeiter für Employer-Branding-Fotos sinnvoll?
Echte Mitarbeiter können einen authentischen Einblick in das Unternehmen vermitteln.
Bewerber sehen nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern Menschen und Situationen, die tatsächlich zum Unternehmen gehören.
Kann Recruiting-Fotografie direkt im Unternehmen stattfinden?
Ja. Gerade Aufnahmen am realen Arbeitsplatz können Maschinen, Räume, Arbeitsabläufe und typische Tätigkeiten einbeziehen.
Dadurch entsteht eine individuelle Bildwelt, die sich deutlich von allgemeinen Stockfotos unterscheidet.
Referenzen
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