Mitarbeiterfotografie für Unternehmen: 7 Tipps für einheitliche und authentische Mitarbeiterfotos

Mitarbeiterfotografie für Unternehmen: 7 Tipps für einheitliche und authentische Mitarbeiterfotos


Professionelle Mitarbeiterfotografie, wie hier für Blackroll ist mehr als ein klassisches Businessportrait.
Gute Mitarbeiterfotos zeigen Menschen so, wie sie zum Unternehmen passen:
kompetent, glaubwürdig und sympathisch.

Lesen Sie auch hier über Portraitfotografie

Authentische Mitarbeiterfotos spielen auch im Employer Branding und Recruiting eine wichtige Rolle.
Potenzielle Bewerber möchten nicht nur wissen, was ein Unternehmen macht,
sondern auch, wer dort arbeitet und welche Atmosphäre sie erwartet.
Natürliche Mitarbeiterportraits und Bilder aus dem Arbeitsalltag machen Karriereseiten persönlicher und schaffen Vertrauen.
Sie vermitteln einen glaubwürdigen Einblick in das Unternehmen.

Gerade auf Unternehmenswebseiten oder Broschüren prägen diese Bilder
den ersten Eindruck eines Unternehmens ganz wesentlich.

Wir sehen zudem ein gutes Beispiel bei den Bildern der Firma Kompakt-Sound aus Münster.
Lesen Sie hier den Artikel.

Die Herausforderung war, wie wir ein Team-Foto hinbekommen, dass dynamisch ist und zu 100% zum Unternehmen passt.
Die Firma Kompakt-Sound ist einer der Top-Anbieter für Eventtechnik.
Wir konnten das vorhandene Equipment perfekt nutzen um dieses beeindruckende Teamfoto zu erstellen.

Die Herausforderung besteht unter anderem darin, zwei Dinge miteinander zu verbinden:
Einheitlichkeit und Persönlichkeit.

Die Bildsprache soll einheitlich sein –
dennoch soll kein Mitarbeiter aussehen wie der andere.

Aus meiner Erfahrung bei Unternehmensshootings
sind dafür vor allem die folgenden sieben Punkte entscheidend.

1. Vor dem Shooting eine klare Bildsprache festlegen

Bevor die erste Person vor der Kamera steht, sollte klar sein, wie die Fotos später wirken sollen.

Eher klassisch und seriös?
Modern und offen?
Locker und nahbar?
Im Büro, vor neutralem Hintergrund oder in einer realen Arbeitssituation?

Die Bildsprache sollte zum Unternehmen passen und nicht einfach einem aktuellen Fototrend folgen.

Ein technisches Unternehmen benötigt möglicherweise eine andere Darstellung als eine Kanzlei, eine Klinik oder ein kreatives Unternehmen.

Hilfreich ist deshalb, vor dem Shooting einige Referenzbilder und konkrete Einsatzbereiche festzulegen.

Das sogenannte Moodboard hilft hier sehr.

So entsteht von Anfang an eine klare visuelle Linie.

2. Einheitlichkeit entsteht durch Licht, Perspektive und Bildaufbau

Einheitliche Mitarbeiterfotos bedeuten nicht, dass alle Personen exakt gleich aussehen müssen.

Wichtig ist vielmehr, dass bestimmte fotografische Elemente konstant bleiben.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Lichtsetzung
  • Kameraposition
  • Brennweite
  • Abstand zur Kamera
  • Hintergrund
  • Bildausschnitt
  • Farblook
  • Bearbeitung

Gerade wenn viele Mitarbeiter an einem oder sogar mehreren Standorten fotografiert werden, ist diese technische Konsistenz entscheidend.

Die Individualität der Mitarbeiter wird dabei gleichzeitig gewahrt.

Dadurch lassen sich auch später neue Mitarbeiter fotografisch in die vorhandene Serie integrieren.

3. Mitarbeiter sollten vorher wissen, was sie erwartet

Viele Menschen stehen nicht regelmäßig vor einer professionellen Kamera.

Unsicherheit entsteht deshalb oft schon vor dem Shooting.

Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter rechtzeitig darüber informieren,
wie das Shooting abläuft,
wie lange es dauert und welche Kleidung sinnvoll ist.

Auch kleine Hinweise helfen:

Welche Farben funktionieren gut?
Soll ein Sakko getragen werden?
Ist ein Outfitwechsel vorgesehen?
Werden nur Portraits oder zusätzlich Arbeitssituationen fotografiert?

Je besser die Mitarbeiter vorbereitet sind, desto entspannter läuft der Fototermin.

Und diese Entspannung sieht man später auf den Bildern.

4. Authentische Mitarbeiterfotos entstehen durch Kommunikation

Die Kamera ist nur ein Teil des Shootings.

Mindestens genauso wichtig ist die Kommunikation mit der Person davor.

Nicht jeder fühlt sich sofort wohl, wenn eine Kamera auf ihn gerichtet ist.

Deshalb gehört es zur Aufgabe eines professionellen Fotografen, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen,
kurze Anweisungen zu geben und herauszufinden, welche Haltung und welcher Ausdruck zur jeweiligen Person passen.

Ein gutes Mitarbeiterfoto sollte nicht danach aussehen, als hätte jemand versucht, für ein Businessportrait zu posieren.

Es sollte möglichst selbstverständlich wirken.

Authentizität entsteht häufig genau dann, wenn Mitarbeiter für einen Moment vergessen, dass sie fotografiert werden.

5. Nicht jeden Mitarbeiter in dieselbe Pose zwingen

Eine der größten Gefahren bei standardisierten Mitarbeiterfotos ist, dass irgendwann jede Person identisch aussieht.

Gleicher Winkel.
Gleiche Haltung.
Gleiches Lächeln.

Das wirkt zwar einheitlich, aber häufig auch künstlich.

Besser ist es, einen festen visuellen Rahmen zu schaffen und innerhalb dieses Rahmens kleine Unterschiede zuzulassen.

Ein Mitarbeiter wirkt vielleicht frontal besser, ein anderer leicht seitlich.

Bei einer Person funktioniert ein deutlicheres Lächeln, bei einer anderen ein ruhigerer Ausdruck.

Die Serie bleibt einheitlich, während die Persönlichkeit erhalten bleibt.

6. Den späteren Verwendungszweck bereits beim Fotografieren berücksichtigen – Employer Branding + Recruiting + Karriereseite

Ein Mitarbeiterfoto wird heute selten nur an einer Stelle verwendet.

Oft benötigen Unternehmen die Aufnahmen gleichzeitig für:

  • Unternehmenswebseite
  • Teamseite
  • LinkedIn
  • Pressearbeit
  • Präsentationen
  • Broschüren
  • Recruiting
  • interne Kommunikation

Deshalb sollte bereits während des Shootings darauf geachtet werden, dass unterschiedliche Bildformate möglich sind.

Neben klassischen Hochformaten können beispielsweise Querformate oder Bilder mit zusätzlichem Raum neben der Person sinnvoll sein.

Dieser sogenannte Freiraum kann später für Text, Grafiken oder andere Gestaltungselemente genutzt werden.

Eine gute Planung beim Shooting spart später viel Aufwand im Marketing.

7. Mitarbeiterfotografie als langfristiges System planen

Mitarbeiter wechseln, Teams wachsen und neue Standorte kommen hinzu.

Deshalb sollte professionelle Mitarbeiterfotografie nicht nur als einmaliges Shooting betrachtet werden.

Eine gute Fotoserie sollte so konzipiert sein, dass neue Mitarbeiter später problemlos ergänzt werden können.

Dafür ist es sinnvoll, Lichtaufbau, Hintergrund, Kameraposition, Brennweite und Bildbearbeitung genau zu dokumentieren.

So bleibt die Bildsprache auch über Jahre hinweg konsistent.

Gerade für größere Unternehmen kann daraus ein fotografischer Standard entstehen, der an unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden kann.

Einheitliche Mitarbeiterfotos stärken den Unternehmensauftritt

Professionelle Mitarbeiterfotografie schafft einen visuellen Zusammenhang zwischen den Menschen und dem Unternehmen.

Gute Mitarbeiterbilder wirken dabei nicht austauschbar.

Sie vermitteln Kompetenz, Persönlichkeit und Nähe und sorgen gleichzeitig dafür, dass Webseite, Recruiting und Unternehmenskommunikation einen einheitlichen Eindruck vermitteln.

Besonders wirkungsvoll wird Mitarbeiterfotografie dann, wenn sie nicht isoliert betrachtet wird.

Portraits lassen sich beispielsweise mit Teamfotos, Arbeitssituationen, Unternehmensreportagen oder Aufnahmen der Geschäftsräume kombinieren.

Ein gutes Beispiel ist zu, die Fotografie einer Zahnarztpraxis in Münster.
Lesen Sie gerne hier diesen Beitrag.

So entsteht innerhalb eines Shootings eine umfangreiche Bildwelt für das gesamte Marketing.

Oft gestellte Fragen:

Wie bereitet man Mitarbeiter auf ein Fotoshooting vor?

Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter einige Tage vorher über Ablauf, Dauer, Bildstil und mögliche Kleidung informieren.
Hilfreich sind außerdem Beispielbilder oder ein kurzes Informationsblatt.
Je besser die Mitarbeiter wissen, was sie erwartet, desto entspannter läuft das Shooting.

Das hängt vom gewünschten Bildstil und davon ab, wie viele Varianten pro Person entstehen sollen.
Bei klar geplanten Portraitserien können größere Mitarbeiterzahlen effizient fotografiert werden.
Für aufwendigere Portraits oder zusätzliche Arbeitssituationen sollte entsprechend mehr Zeit eingeplant werden.
Die Zeiten können wir beim Briefing besprechen und festlegen.

Ja. Gerade bei Unternehmen mit mehreren Standorten ist eine klar definierte Bildsprache wichtig.
Lichtsetzung, Hintergrund, Perspektive und Bildbearbeitung können so dokumentiert werden,
dass an unterschiedlichen Standorten ein möglichst einheitliches Erscheinungsbild entsteht.

Das hängt von der gewünschten Wirkung ab. Neutrale Hintergründe wirken klar und einheitlich und eignen sich besonders gut für Teamseiten.
Aufnahmen im Unternehmen oder in realen Arbeitsumgebungen können dagegen stärker die Unternehmenskultur und den Arbeitsalltag transportieren.

a. Bereits vor dem Shooting sollte geklärt werden, wofür die Bilder verwendet werden sollen, zum Beispiel für Webseite, Social Media, Recruiting, Pressearbeit oder Broschüren.
Entsprechend können die Nutzungsrechte sinnvoll vereinbart werden.
Genauere entnehmen sie bitte den Gesetzestexten.
Eine rechtlich bindende Aussage Kannhier so nicht getroffen werden.

Das ist sehr häufig und kein Problem.
Eine ruhige Kommunikation, klare Anweisungen und ausreichend Zeit helfen dabei, Unsicherheit zu reduzieren.
Ziel ist nicht, eine Person in eine bestimmte Pose zu zwingen,
sondern gemeinsam einen Ausdruck zu finden, der natürlich und professionell wirkt.

Ja. Authentische Mitarbeiterfotos zeigen potenziellen Bewerbern, wer tatsächlich im Unternehmen arbeitet und welche Atmosphäre dort herrscht.
Dadurch können sie einen wichtigen Beitrag zu Recruiting, Karriereseiten und Employer Branding leisten.

Ja, besonders dann, wenn Teams wachsen, sich Abteilungen verändern oder sich der visuelle Unternehmensauftritt weiterentwickelt.
Sinnvoll ist eine Bildsprache, die so angelegt ist, dass neue Mitarbeiter jederzeit ergänzt werden können.

Neue Mitarbeiter lassen sich problemlos in eine bestehende Fotoserie integrieren,
wenn die ursprüngliche Bildsprache sauber dokumentiert wurde.
Dazu gehören Lichtaufbau, Hintergrund, Kameraposition, Brennweite, Bildausschnitt und Bearbeitungsstil.
So können auch Monate oder Jahre später neue Portraits entstehen,
die sich optisch nahtlos in die vorhandenen Mitarbeiterfotos einfügen.
Auch im Tour-Files Fotostudio können neue Bilder erstellt werden und mit dem ursprünglichen Hintergrund zusammengeführt werden.

Referenzen

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